Ich fotografiere, um zu sehen, was im Alltag meist übersehen wird. Nicht, weil es spektakulär ist, sondern weil es da ist. Meine Arbeiten bewegen sich zwischen Streetfotografie, urbaner Beobachtung und langfristiger fotografischer Praxis. Es geht mir nicht um Orte als Motive, sondern um Situationen, Präsenz und die kleinen Verschiebungen, die entstehen, wenn man aufmerksam bleibt.
Fotografie ist für mich kein Ereignis und kein Projekt mit klarer Zielgeraden. Sie ist eine wiederkehrende Übung: rausgehen, schauen, reagieren, entscheiden. Viele meiner Arbeiten entstehen über Jahre hinweg und entwickeln sich langsam. Serien bleiben bewusst offen, Bilder dürfen widersprüchlich sein, Antworten unvollständig. Ich glaube nicht an perfekte Konzepte, sondern an Konsequenz im Tun.
Ich arbeite ohne Inszenierung und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Menschen tauchen in meinen Bildern nicht als Porträts auf, sondern als Teil eines Raums, eines Moments, eines Zusammenhangs. Städte interessieren mich dort, wo sie nicht eindeutig sind: im Übergang, im Alltag, in der Reibung zwischen Ordnung und Zufall.
Diese Website ist kein Portfolio im klassischen Sinne. Sie ist ein Arbeitsraum. Hier sammle, ordne und hinterfrage ich meine fotografischen Arbeiten – und teile Gedanken zu Praxis, Zweifel und Entwicklung. Projekte wie die „geh raus fotografieren“-Challenge sind Teil desselben Ansatzes: weniger reden, weniger optimieren, mehr fotografieren.
Wenn dich das interessiert, bleib.
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