Dresden – 2024 bis 2025

Dresden 2024–2025 ist keine Stadtpostkarte, sondern eine visuelle Suche nach den Widersprüchen einer Stadt im Übergang. Diese Fotos untersuchen urbane Präsenz in einem Raum, der zwischen barocker Geschichte, DDR-Erbe und gegenwärtigem Leben oszilliert. Es geht nicht um Architektur als Sujet, sondern um Menschen im Spannungsfeld dieser Orte: im Vorübergehen, im Übersehen, im Dazwischen. Die Aufnahmen folgen einer bewussten Praxis: keine ästhetischen Klanglandschaften, keine romantische Lichtstimmung, sondern direkte Konfrontation mit Motiven, die weisen, irritieren oder verblüffen. Menschen sind nicht Porträts, sie sind Ereignisse im Raum, manchmal anonym, manchmal bewusst erkennbar — aber immer als aktive Präsenz. Diese Serie richtet sich gegen flache Dokumentation und zeigt Streetfotografie als körperliche Erfahrung des Sehens. Dresden 2024–2025 ist kein „schönes Dresden“, es ist eine Serie über Kontraste, Rhythmus und Reibung, die Realität dort sichtbar macht, wo man sie sonst übersieht.

Bild der Frauenkirche mit aufgebauter Krippe im Vordergrund
Bild eines Plattenbaus im Sommer
Bild des Zwingers im Winter in schwarz Weiß
Bild des Friedhofs Dresden Friedrichstadt nach dem Regen
Bild des Brunnens in der Prager Straße mit spielenden Kind
Bild der Prager Straße im Sommer 2026
Alte Menschen laufen auf der linken Seite hinter einer Frau hinterher die Galdiolen in der Hand hält
Stromkasten mit Graffitti und verwaschenem Zettel in bunten Farben